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Puzzlespiele

Während jeder erneuten Durchsicht der Arbeiten Henschels und seiner Skizzenblätter nimmt man sich immer wieder Blätter in die Hand, die man vormals schon so oft betrachtet hat. Jedes Betrachten führt zu einem neuen Ergebnis des Gesamteindruckes, den man erhält. Die Einzigartigkeit eines jeden Werkes zeigt sich dem Betrachter aber oft erst beim zweiten oder dritten Anblick.

Da gibt es diese kleinen Vögel. Unscheinbar tauchen sie bei jeder Sichtung auf und verschwinden wieder in der Vielzahl der Blätter. Doch diese Mal sahen wir genauer hin. Das Motiv ist klein, wie so oft. Gerade mal 7cm hoch und zirka 4 cm breit. Die Farben sind harmonisch und strahlen kräftig. Und dann fällt einem unter der Lupe auf, dass Henschel hierfür keinen Stift gezückt hatte, sondern eine Schere und Klebstoff. Es ist eine Kollage. Eine Technik, derer er sich gerne bediente.

Die Schnipsel sind farblich gefühlvoll ausgewählt. Es sind kleinste Teile einer illustrierten Zeitschrift. Millimeterweise tranchiert. Der rote lange Kamm am Kopf des Vogels misst sogar nur einen halben Millimeter. Wir wären nicht wir, wenn wir die sichtbaren Elemente nicht ausgezählt hätten. Henschel hat diesen Vogel aus min. 120 Puzzle-Teilen  erschaffen. Ein Mikrokosmos, der nicht einen Hauch des verwendeten Klebstoffs preisgibt. Nirgends wurde auch nur ein Quäntchen über den Rand hinaus geklebt.

Originalgröße eines Schnipsels auf den Lineal.