Heinz Henschel – Ein schier unlösbares Rätsel.

Anderthalb Jahre nach dem Tod Heinz Henschels, im Juni 2016, durfte die Welt die Bilderflut des Künstlers im Rahmen der ersten Heinz Henschel Kabinettausstellung im Museum von Kevelaer entdecken. Der bis zu diesem Zeitpunkt noch unbekannte niederrheinische Künstler hat schlesische Wurzeln und war Autodidakt.

Er verbarg sich, seine Bilder und seine Geschichte erfolgreich für über 50 Jahre.
Mit dieser ersten Ausstellung seiner Werke verzauberte er tausende von Menschen aus der gesamten Bundesrepublik. Das niederrheinische Museum in Kevelaer erlebte einen nie da gewesenen Besucherstrom. Keine Ausstellung eines Einzelkünstlers wurde dort je öfter angesehen.

Henschel gibt uns Rätsel auf.

Er legte es bewusst darauf an nicht entdeckt zu werden. Heute kennen wir seine Bilder. Sein Leben, sein Antrieb, seine Intention und auch sein Privatleben werden allerdings für immer hinter dem Schleier seiner Werke verborgen bleiben. Darauf hat er selbst stets sorgfältig geachtet.

Er hinterlässt uns in seinen Bildern die deutliche Botschaft: „Keiner weiß, wer ich bin.“

Seine Radierungen versetzen die Fachwelt in Erstaunen.

Mit seinen Erzählwelten verzaubert er den Betrachter. Die Portraits zeugen von Henschels Beobachtungsgabe und meisterhafter Strichführung.

Seine Präzision und Detailtreue, gepaart mit einer unendlichen Phantasie und aufregender Farbgebung, ergeben in der Nachbetrachtung die eine große Frage: Wie konnte dieser Künstler zeitlebens übersehen werden?!

Henschels Reise als Künstler in der Öffentlichkeit hat nun endlich im Frühjahr 2018 begonnen.

Es erwarten uns aufregende Zeiten. Sein Werk will aufgearbeitet werden.

Fest steht, dass wir mit Henschel einen Künstler vor uns haben, der es einem nicht leicht macht, gedeutet zu werden. Dies ist spannend, weil wir uns vollkommen unvoreingenommen mit ihm auseinandersetzen dürfen. Viele Puzzleteile werden ihren Partner erst noch finden.

Möglicherweise fügt Henschel der Kunstgeschichte einen neuen Aspekt hinzu, von dem niemand wusste, dass es ihn überhaupt gibt.

Blog

Wenn Perfektionisten üben …

Wir wissen mittlerweile, dass Henschel bei seinen Radierungen keinen Fehlstrich gelten ließ. Er arbeitete stets in höchster Konzentration. Die engen Freunde Henschels gingen in der Hausgemeinschaft ein und aus. Man trank Kaffee und schnackte. Oft arbeitete Henschel dabei an einem seiner Werke. Manches Mal schimpfte er: „Jetzt sei doch endlich still. Wenn ich nur einen […]

Katalog ab sofort erhältlich

Jetzt ist er da. 4 Monate harter Arbeit liegen hinter uns. Nun können wir stolz unsere erste Zusammenfassung der jüngsten Aufarbeitung der Werke Henschels in Form eines umfangreichen Kataloges präsentierten. Gerne berichten wir in Kürze mehr darüber, aber derzeit haben wir aufgrund der aktuellen Ausstellungen kaum die Möglichkeit dazu. Der Katalog ist online im Verlag-David […]

Noch keinen Henschel zu Hause?

Kein Problem! Ab morgen gibt es für euch alle Henschel für lau. Und das gleich 86.000 Mal. Durch die große Unterstützung unseres Sponsors wird Henschel ab morgen im gesamten Ruhrgebiet bis runter nach Mönchengladbach in allen Szene-Locations seinen Platz im Postkartenständer von Edgar-Freecards finden. Die 4 Motive tragen die Edgar-Nummern: #26115-26118. Also, raus mit euch […]

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Medien

Ausschnitte der Berichterstattung über Heinz Henschel in den Medien.

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