Heinz Henschel starb mit 77 Jahren und hinterließ der Nachwelt viele Werke und viele Fragen.
Er war introvertiert, aber nie menschenscheu. Er benötigte häufig eine gewisse Distanz von seiner Umwelt und zog sich gerne in sein kleines Reich zurück, um alleine zu sein und um zu malen, zu zeichnen und zu radieren.
Ab 2018 werden die Werke Henschels erstmals der Öffentlichkeit zugängig gemacht.

Begonnen hatte er damit bereits 50 Jahre bevor er im Sommer 2016 verstarb. Er probierte sich an vielen Künstlern der Moderne, kopierte sie und spielte mit ihnen. Zunächst schuf er Kopien in Öl, die erstaunlich gut an die Originale heranreichten. Dann entdeckte er die Technik der Radierung. Die Dinge mikroskopisch detailliert darstellen zu können, kam seiner Präzision sehr entgegen.

Diese ständig in seiner Schaffensdauer gelebte Feinfertigkeit und Detailverliebtheit hat ihre Zeit in seinen Bildern überdauert. Sie sind Spiegel von höchstem handwerklichen Geschick und einer Entwicklung in der sich sein eigener Stil immer auffälliger durchgesetzt hat. Dies macht Henschel unverwechselbar.
Mit Heinz Henschel betritt ein Autodidakt die Kunstszene, wie es ihn kein zweites Mal geben wird.

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Führung mit Freunden

Langsam neigt sich die Ausstellung „Wanderer zwischen den Welten – Heinz Henschel“ in Kevelaer dem Ende zu. Noch bis zum 13. Mai kann man im Museum die Bilder Henschels betrachten. Mit der Verlängerung wurden auch weitere öffentliche Führungen angeboten. Drei Mal wird dies noch der Fall sein. Die Führungen werden von Indra Peters, der Museumspädagogin […]

Das Selbstportrait der besonderen Art.

Eigentlich wird Rumpelstilzchen in den Illustrationen der Literatur mit einem Ziegen- bis Vollbart gezeigt. Dieses hier hat einen kräftigen Schnurrbart. Kein Grund es gleich für ein Selbstportrait zu halten, wenn da nicht dieser markante Satz darunter seinen Eintrag gefunden hätte … “Oh wie schön, dass niemand weiß … ” Heinz du Schelm. Danke für die […]

Zu Gast bei “Hier und heute”

Ein aufregender Tag in Köln: Interview für´s Radio, Einweisung, Maske, umziehen und immer wieder warten und dann als Studiogast ab in die heiligen Hallen des WDR. Hat sehr viel Spaß gemacht.   Meinen Dank an das Team von “Hier und Heute” nach Köln.   Hier der Bericht in zwei Teilen:   Teil 1:   Teil […]

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