Heinz Henschel starb mit 77 Jahren und hinterließ der Nachwelt viele Werke und viele Fragen.
Er war introvertiert, aber nie menschenscheu. Er benötigte häufig eine gewisse Distanz von seiner Umwelt und zog sich gerne in sein kleines Reich zurück, um alleine zu sein und um zu malen, zu zeichnen und zu radieren.
Ab 2018 werden die Werke Henschels erstmals der Öffentlichkeit zugängig gemacht.

Begonnen hatte er damit bereits 50 Jahre bevor er im Sommer 2016 verstarb. Er probierte sich an vielen Künstlern der Moderne, kopierte sie und spielte mit ihnen. Zunächst schuf er Kopien in Öl, die erstaunlich gut an die Originale heranreichten. Dann entdeckte er die Technik der Radierung. Die Dinge mikroskopisch detailliert darstellen zu können, kam seiner Präzision sehr entgegen.

Diese ständig in seiner Schaffensdauer gelebte Feinfertigkeit und Detailverliebtheit hat ihre Zeit in seinen Bildern überdauert. Sie sind Spiegel von höchstem handwerklichen Geschick und einer Entwicklung in der sich sein eigener Stil immer auffälliger durchgesetzt hat. Dies macht Henschel unverwechselbar.
Mit Heinz Henschel betritt ein Autodidakt die Kunstszene, wie es ihn kein zweites Mal geben wird.

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Henschel wusste, was er tat. Detailliert!

Das große Schiffsmotiv von Heinz Henschel ist nicht nur irgend so ein Schiff. Henschel näherte sich den Dingen immer mit Wissen. Er studierte die Dinge sehr genau. Etliche Bücher über Segelschiffe hatte er sich zugelegt. Die Randnotizen zeugen von inniger Auseinandersetzung. Er kannte jede Konstruktionsweise  von Schiffen, jeden Aufbau, jede Öse und er wusste jedes […]

Pressebeitrag zu Henschel im Kevelaerer Blatt

Im Interview spricht die zukünftige Museumsleiterin Veronika Hebben mit dem Kevelaerer Blatt über den Künstler Heinz Henschel. Der Artikel wurde von Michael Nicolas verfasst.   „Es macht Spaß, ihn zu entdecken“  

Ausgepresst – HH_ohneNummer – 31 x 19,5 cm

Nachdem wir mit den bisherigen Ergebnissen an Henschels Presse immer noch nicht zufrieden waren, haben wir an allen Parametern Veränderungen herbei geführt und sehr genau hingesehen, wie sie sich auswirken. Wir spielten also mit dem Pressdruck, weil wir teilweise glaubten, dass er eventuell zu gering wäre. Im Zuge der ständigen Erhöhung war der Druck dann […]

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